Personifikationen Exponate

Personifikationen.
Begriffe, Ideen und ihre mittelalterlichen Verkörperungen.

Abstraktes sehen. lesen. hören.
Eine digitale Ausstellung mit 25 Exponaten.

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Liebe

Familiär, romantisch, platonisch, unerwidert oder christlich – die Liebe hat unendlich viele Facetten. Kaum ein Gefühl beschäftigt uns Menschen länger, intensiver und vielseitiger und kaum etwas haben wir mehr kreative Aufmerksamkeit gewidmet als unseren Herzensangelegenheiten. Auch in Kunst und Literatur des Mittelalters gehört die Liebe zum Standardrepertoire. In Minneliedern, epischen Romanen, Buchmalereien und sogar Glasmalereien trifft man sie an. Dabei schlüpft die Liebe in diverse Gewänder und erscheint auf ebenso viele Arten: Als Frau Minne wandelt sie an Höfen und in Jagdgesellschaften des mittelalterlichen Adels, als Caritas leitet sie in Kirchen und Klöstern Gläubige hin zu Gott. Und stets ist die Liebe dabei eine Dame, der mit Vorsicht zu begegnen ist. Eine holde Maid, die in einem Turm auf die Rettung durch einen stattlichen Ritter wartet? Fehlanzeige! Frau Minne durchbohrt ihre Bittsteller schon mal mit einem Pfeil und selbst Christus ist nicht vor dem Dolch der Caritas sicher!

N. L. Luz

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